Das Konzept Mobiler Jugendarbeit im Überblick Das von ISMO vertretene Konzept
Mobiler Jugendarbeit (MJA) wurde in Deutschland insbesondere an der
Universität Tübingen bereits seit Anfang der 70er Jahre in
einem langjährigen internationalen Austausch vor allem mit angloamerikanischen
Ländern entwickelt. Es setzt an der Lebenswelt von Kinder und Jugendlichen
an, für die das Milieu der „Straße“ ein zentraler
Lebensmittelpunkt darstellt. Mit einem nichtpaternalistischer Ansatz
steht die partizipative Suche nach langfristigen Lösungen für
individuelle und kollektive Problemlagen im Vordergrund. Das Handlungskonzept
der MJA als aufsuchende Arbeitsform verbindet den aus den USA stammenden
Ansatz der Streetwork mit Elementen der Gemeinwesenarbeit und der offenen
Jugendarbeit. |